Kristen Stewart äußerte in einem kürzlichen Interview mit Entertainment Tonight ihren Wunsch, bei einem Reboot von "Twilight" Regie zu führen, dem Film von 2008, der sie zu internationalem Ruhm katapultierte. Stewart, die in der Vampir-Romanze-Saga Bella Swan spielte, erklärte: "Ich würde es mir sehr gerne ansehen. Ich liebe, was Catherine Hardwicke gemacht hat, ich liebe, was Chris Weitz gemacht hat, ich liebe, was alle Regisseure mit den Filmen gemacht haben." Sie lobte die einzigartigen Ansätze der Regisseure und beschrieb sie als "so sie selbst und seltsam und irgendwie verrückt und einfach so präsent in dieser Zeit, als sie noch nicht wirklich wussten, wer sie waren, wie bevor sie durch die Decke gingen".
Die "Twilight"-Filmreihe, die auf den Romanen von Stephenie Meyer basiert, erlangte globalen Phänomenstatus, insbesondere beim jungen Publikum. Die Filme, die international vertrieben wurden, spielten weltweit Milliarden von Dollar ein und beeinflussten die Popkultur maßgeblich, insbesondere Trends in Mode, Musik und Literatur. Der Erfolg des Franchise löste auch eine Welle ähnlicher Young-Adult-Dystopie- und Fantasy-Adaptionen aus.
Stewarts potenzielle Beteiligung als Regisseurin stellt eine bedeutende Veränderung dar, da sie von einem Star vor der Kamera zu einer kreativen Kraft hinter der Kamera übergeht. Ihre Kommentare deuten auf den Wunsch hin, den Geist der Originalfilme zu ehren und gleichzeitig möglicherweise eine neue Perspektive in die Erzählung einzubringen. Sie äußerte die Hoffnung auf ein substanzielles Budget und Unterstützung für das Projekt.
Die Original-"Twilight"-Filme wurden von Catherine Hardwicke, Chris Weitz, David Slade und Bill Condon inszeniert, die dem Franchise jeweils ihren eigenen Regiestil verliehen. Hardwickes erster Film fing die rohen Emotionen und die Angst der Teenager-Romanze ein, während nachfolgende Regisseure den visuellen Umfang und die Action-Elemente erweiterten.
Die Aussicht auf ein "Twilight"-Reboot wirft Fragen auf, wie die Geschichte für ein zeitgenössisches Publikum neu interpretiert werden könnte. Die Originalfilme waren zwar kommerziell erfolgreich, wurden aber wegen ihrer Darstellung von Geschlechterrollen und romantischen Beziehungen kritisiert. Ein Reboot könnte die Möglichkeit bieten, diese Kritikpunkte anzusprechen und die Themen Liebe, Identität und Zugehörigkeit mit größerer Nuance zu erforschen. Bisher wurden keine offiziellen Pläne für ein "Twilight"-Reboot angekündigt, und Stewarts Beteiligung bleibt ein hypothetisches Szenario.
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